Bericht zur LJEM u10w

Im Turnier gab es mit Isabel Weißenburg eine Favoritin, die ihrer Rolle gerecht wurde, wenn auch nicht ohne einige Unsicherheiten. Mit ihrer größeren Turniererfahrung konnte sie aber einige schlechter stehende Stellungen noch ausgleichen und gewann am Ende verdient. Die Überraschung des Turniers war die jüngste Teilnehmerin, Fanziska Priese. Sie war als u8-Landesmeisterin des Vorjahres für dieses Turnier qualifiziert und versuchte sich nun, obwohl noch immer in der u8 startberechtigt, eine Altersklasse höher. Sie spielte sicher und mit guten Angriffsideen und konnte so 3 ihrer Gegnerinnen besiegen, damit erreichte sie Platz 2. Erst die Wertung entschied über den dritten Qualifikationsplatz zur deutschen Meisterschaft und hier hatte Iris Kattein einen hauchdünnen Vorsprung, der etwas glückliche Sieg gegen Franziska in der letzten Runde gab den Ausschlag. Die beste kämpferische Leistung zeigte Luise Güldenpfennig, die in allen Partien ihre Bedenkzeit gut ausschöpfte. Die souveräne Bezirksmeisterin aus Halle, Theresa Kalliwoda, startete unsicher ins Turnier und konnte nicht an ihre sehr guten Leistungen anknüpfen. Für Katharina Schwerdt gab es im Turnier sehr viel zu lernen. Insgesamt ist das Leistungsniveau gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken, grobe Figureneinsteller waren an der Tagesordnung, was jedoch oft noch nicht über den Ausgang der Partie entschied.
Es wird sicher für unsere Teilnehmerinnen sehr schwer, bei den deutschen Meisterschaften gut zu bestehen.

Michael Weiß