LJEM 2007 Güntersberge

U 8

06.02.2007
Die Kinder sind noch sehr aufgeregt. In der ersten Runde wurde oft beiderseitig das "Schach" übersehen. In der zweiten Runde wurde aber schon viel ruhiger und bedachter gespielt. Sehenswert war die bedachte und überlegte Spielweise von Alexandra Sinner. 

07.02.2007 
Es herrscht eine sehr gute Spielatmosphäre. Die Kinder spielen ruhig und fair. Der frisch gefallene Schnee lenkte einige Kinder so ab, dass sie nach jedem Zug lieber aus dem Fenster sahen als auf das Schachbrett (So sahen die Partien dann auch aus). 

08.02.2007
Inzwischen hat jedes Kind das "schreiben" der Schachpartie gelernt.
Bemerkenswert sind die Leistungen von Cedric von Angern der bis jetzt alle seine Partien gewonnen hat und Alexandra Sinner, die bis jetzt nur 2 Partien abgegeben hat.
Sehenswert war auch die Matkombination von Vitaly Sovetchenko gegen Leon Gleffe

09.02.2007
Den direkten Kampf zwischen den beiden Mädchen gewinnt Alexandra Sinner durch Zeitüberschreitung.
Otto Embacher gibt trotz Dame mehr seinen Gegner Remis, wogegen Eric Kalliwoda mit Dame und 2 Türmen gekonnt patt setzt.
Trotz starker Bauchschmerzen spielte Arndt in der 12 Runde ein starkes Spiel und verlor nur ganz knapp.

Das Verhalten der Spieler im Spiellokal und untereinander war geprägt von Fairness und Kameradschaftlichkeit. Am Ende des Turniers haben alle Spieler ihre Partien mitgeschrieben. Besonders hervorzuheben sind Alexandra Sinner, die meistens sehr bewusst und bedächtig gespielt hat, Cedric van Anger, der sehr überlegt gespielt hat und Konrad Wolter. Das Turnier wäre perfekt gewesen, wenn nicht ich als Schiedsrichter bei Philipp Ergebnisse vertauscht hätte, was mir im nachhinein sehr leid tat. Ich hätte mich gern bei Philipp entschuldigt, doch leider war dieser schon abgereist, deshalb tue ich das jetzt auf diesem Wege.
Vorschlag von mir: nächstes Jahr jedem Spieler, der U8 eine Spielberichtskarte zu geben, wo das Kind seine Ergebnisse sofort vom Schiedsrichter eintragen lässt. So können auch die Betreuer sofort Fehler bemerken und beanstanden, falls so was noch mal passieren sollte. Die Karte könnten die Kinder dann mit nach Hause nehmen.
(Diesen Vorschlag werde ich in die Planungen aufnehmen/Defri)

Annegret Nußbaumer