Entspannung in der Landesliga, Kampf und Krampf in der Bezirksklasse

Im vielleicht vorentscheidenden Match um den Klassenerhalt in der Landesliga waren die  Schachfreunde Hettstedt mit 5,5 : 2,5 erfolgreich. In der Walbecker "Klosterschänke" gelang eine schnelle und vorentscheidende 3 : 0 Führung gegen die Zweite des Reideburger SV durch Partiegewinne von Kai Friedrich, Dirk Michael und Hartmut Freier. Karl Jacob geriet nach einem groben Eröffnungsfehler unter den erdrückenden Beschuss eines machtvollen Läuferpaars, doch nach Stunden in der Defensive nutze er geschickt eine Konterchance zum überraschenden Gewinn der Partie. Wilhelm Brandt überollte im Endspiel mit einer unwiderstehlichen Bauernwalze seinen Kontrahenten. Falk Matiebe erreichte ein Remis im Turmendspiel.  
 
Gastgeber Hettstedt II traf im Bezirksklasse-Duell mit Grün-Weiß Bischofrode auf den befürchteten starken Widerstand und brauchte für den knappen Sieg von 4,5 : 3,5 ein gerüttelt Maß an Glück. Detlef Friedrich verbuchte nach wechselvollem Spielverlauf seinen fünften Punkt in Folge und Mannschaftsleiter Jürgen Kaschuba siegte um Haaresbreite durch Bedenkzeitüberschreitung seines Gegners. Remis ergab sich auf den Brettern von Eberhard Kipka, Roland Wagner, Jens Reckner, Gerhard Riemer und Werner Schubert. Hettstedt verbleibt auf dem zweiten Tabellenrang hinter Sangerhausen II. Am Tabellende unterlag die Dritte der Schachfreunde gegen USV Halle V mit 2,5 : 5,5 und übernahm damit die Rote Laterne von den Hallensern. Niklas Wernicke und Martin Wechselberger gewannen ihre Partien, Matty Silz spielte Remis.