Südharzliga: Gewimmel in der Hettstedter Hälfte

Zum Auftakt der Südharzliga standen wie in allen Schachligen zunächst die vereinsinternen Duelle auf dem Spielplan. Die Schachfreunde Hettstedt stellen in der neuen Serie gleich die Hälfte der Liga: Vier von acht Vierer-Teams. Da bot es sich an, alle Hettstedter Paarungen zu einem einzigen "Mega-Spieltag" zusammen zu fassen. Erwartungsgemäß konnte dabei Favorit Hettstedt IV alle drei Begegnungen für sich entscheiden. 
Überraschend viel Mühe hatten die Routiniers allerdings gegen das Jugendteam von Hettstedt VII. Dort war es Matty Silz - der zu jedem Hettstedter Heimspiel von Wallhausen bei Sangerhausen anreisen muss - welcher mit den weißen Steinen spielend gegen Altmeister Werner Schubert am Spitzenbrett ein beachtliches Unentschieden erkämpfte. Gleiches gelang Nachwuchsspieler Volker Reger gegen Gunnar Dockhorn. Gerhard Sentker und Detlef Friedrich gewannen ihre Partien nach spannendem Kampf zum 3 : 1 für die Vierte, die in den zwei folgenden Spielen dann sämtliche Punkte souverän eroberte.  
Beim Klostermansfelder SC gewann die Dritte gegen die Zweite mit 4 : 0 durch Partiegewinne von Hans-Martin Hebestadt, Paul Stedtler, Fabian Sell und Jens Groß.
GW Bischofrode II empfing die Vierte des SV Sangerhausen und konnte bis zum Endergebnis von 2 : 2 die Balance halten. Dabei gab es auf keinem Brett ein friedliches Remis, es wurde gekämpft bis zum Partiegewinn. Für Bischofrode gelang ein solcher schließlich durch Christian Pagenhardt und Rene Zillmann, für Sangerhausen durch Karl Tetzel und Holger Bruchardt. Die Tabelle wird nun von Hettstedts Vierter angeführt, jedoch haben die anderen Team vorerst zwei Spiele weniger absolviert.