Aufstieg der Dritten in die Bezirksliga/ Alle Hettschach-Teams im Vorderfeld

Der letzte Spieltag der Saison bescherte den Schachfreunden Hettstedt erneut einen Sieg in der Landesliga, diesmal unter etwas bizarren Umständen. Zur zentralen Endrunde aller Mannschaften in Dessau konnte Gegner Sangerhausen nur 5 statt 8 Spieler aufbieten. Da die Rosenstädter Hettstedt informiert hatten, schickten auch die Schachfreunde nur fünf Kämpfer in die Arena. Der Enstand lautete schließlich 4 : 1 für Hettstedt - und in einer Liga mit acht Brettern gab es den seltenen Fall, dass ein Kampf mit vier Punkten gewonnen wurde. 
Die Schachfreunde Hettstedt wurden Dritter hinter den beiden Aufsteigern Gräfenhainichen und Piesteritz. Erfolgreichste Spieler der Serie waren Aaron Gröbel und Kai Friedrich mit je 7 Punkten aus 9 Partien.   

Nach dem Aufstieg von Hettstedts zweiter Mannschaft in die Bezirksoberliga schien der Klassenerhalt ein nur schwer zu erreichendes Ziel. Die etwas unbefriedigenden ersten Spiele schienen diese Prognose zu bestätigen. Doch ab der zweiten Saison-Hälfte hatten die Schachfreunde das neue Niveau offenbar verinnerlicht und reihten Sieg an Sieg. Sogar gegen den späteren Bezirksmeister GW Granschütz konnte hoch gewonnen werden. Unerheblich, dass das letzte Spiel gegen PTSV Halle verloren ging - das Team hat sich mit Platz vier hervorragend in der Bezirksoberliga behauptet. Die beste Einzelbilanz verbuchte der 83-jährige Nestor Gerhard Riemer mit 4,5 Punkten aus acht Partien.

"Aufstieg" war das ganz leise geflüstete Ziel von Hettstedts Dritter zu Beginn der Saison in der Bezirksklasse. Doch zunächst blieb dem Team trotz schöner Siege nur die Verfolgerrolle des furios gestarteten PTSV Halle II. Das direkte Duell gegeneinander war für die letzte Runde ausgelost und es schien alles auf eine finale Entscheidungsschlacht zuzulaufen. Die Hallenser strauchelten jedoch schon vorher zwei Mal überraschend - und bereits vor der Schlußrunde war der Aufstieg der wackeren Schachfreunde perfekt. Die Niederlage einer stark geschwächten Hettstedter Equipe im direkten Aufeinandertreffen hatte dann zum Glück keine Bedeutung mehr für die Rangfolge. Beste Spieler der Serie waren Jens Reckner mit 6,5 aus 9, Gunnar Dockhorn mit 6,5 aus 8 und Werner Schubert, der in allen seinen 6 Einsätzen siegreich blieb.
    
Hettstedt IV, gemeinsam mit der Dritten in der Bezirksklasse unterwegs und Aufsteiger des Vorjahres, behauptete sich überraschend gut. Aufgerüstet mit den stärksten Nachwuchsspielern des Vereins wurde nach dem Schlußrundensieg in Zeitz Platz vier erreicht. Erfolgreichster Spieler war hier Henning Gröbel mit 5,5 aus 8.