Südharzmeisterschaft auf Schloß Mansfeld

Wie in jedem Jahr war die Südharzmeisterschaft auf Schloss Mansfeld das vorweihnachtliche schachliche Glanzlicht in der Region. Trotzdem das Turnier diesmal erst am Abend vor der Bescherung zu Ende ging, waren die edlen Turniersäle wieder voll besetzt - mit 66 Spielern in der offenen Südharz-Meisterschaft und 13 Nachwuchsspielern im Knappen-Turnier. 
Der favorisierte Robin Jacobi gewann mit 4,5 aus 5 zum wiederholten Mal das Turnier, wobei ihm nur der in blendender Form aufspielende Berliner Frank Dreke - ebenfalls Stammgast - ein Remis abtrotzen konnte. Zweiter nach Wertung im Pulk von fünf Punktgleichen (4,0) wurde der Aaron Gröbel, ehemaliger Helbraer, der aktuell in Halle studiert. In der Schlußrunde kämpfte er im direkten Duell um den Turniersieg, doch seine strategisch waghalsigen Partieanlage erwies sich als taktisch zu instabil. Ebenfalls vier Punkte eroberte Holger Ziegenfuß vom ESV Göttingen, mit Wertungsvorsprung vor seiner punktgleichen Tochter Antonia Ziegenfuß (OSG Baden-Baden), mehrfache deutsche Schülermeisterin und Teilnehmerin an der Jugendweltmeisterschaft. Überraschend stark zeigte sich das junge Hallenser Nachwuchstalent Gero Schulemann, dessen gute Wertung ihm Platz drei bescherte. Der Pokal für den Meister des Südharzes (= Kreismeister MSH) ging erstmals an Roland Markus aus Sangerhausen, der 3,5 Punkte erspielte. Erfolgreichster der Schachfreunde Hettstedt wurde Enrico Kalliwoda, der die Doppelbelastung als Spieler und Turnierleiter locker schulterte und 3,5 Punkte sammelte. http://www.kalliwoda.de/okemmsh/okem18/rang.html

Das Knappenturnier für Spieler mit DWZ unter 1000 war diesmal sehr jung besetzt. Matthias Schwarz aus Zeitz gewann vor den Sennewitzern Alexander Haase und Felix Neuber. Bester Hettstedter wurde Nevio Heidenreich mit 3 aus 5. http://www.kalliwoda.de/okemmsh/okem18/knrang.html